Eselsmühle

Die Eselsmühle ist die letzte Mühle des Siebenmühlentals, welche noch in Betrieb ist.

Die Gastronomie an der Eselsmühle besteht aus einer Cafe- und Vesperstube und einer Gartenwirtschaft. Außerdem kann für Veranstaltungen der sehr schön umgebaute ehemalige Stall gebucht werden (Telefonnummer 0711 7542805).

Eselsmühle

 

Hier findet sich ländliche Idylle pur: auf dem Hof gibt es Hühner, Gänse, Kühe, Schafe und (war ja klar) einige Esel.

Eselsmühle - Esel

Hofladen an der Eselsmühle

Weiterhin gibt es an der Eselsmühle eine Holzofenbäckerei und einen reich sortierten Bioladen mit leckeren Naturprodukten (dazu gehört natürlich das in der Bäckerei gebackene Brot).

Hofladen an der Eselsmühle - Brotverkauf

 

Die Eselsmühle hat einen eigenen Web-Auftritt unter www.eselsmuehle.com mit weiteren Informationen zur Bäckerei, zur Mühle, zur Vesperstube und Gartenwirtschaft und zum Kaufladen (mit den Öffnungszeiten).

Geologische Sammlung an der Eselsmühle

 


Direkt neben dem Kaufladen gibt es noch eine Fossiliensammlung (in diesem Raum befand sich bis 1959 die Backstube!). Mineralien und Versteinerungen stehen im Mittelpunkt der geologischen Sammlung. Highlights der Ausstellung sind Mammutstoßzähne aus Steinheim an der Murr, Haifischzähne aus der Gegend von Heidenheim und ein Ammonit - eine schneckenartige Versteinerung mit fast 50 Zentimetern Durchmesser - aus Leinfelden-Unteraichen. Die Abbildung unten zeigt einen kleinen Teil der Sammlung.


Die Eselsmühle war die letzte Mühle, bei der noch Korn zu Mehl verarbeitet wurde. Im Bild rechts ist das Mühlrad zu sehen. Zusammen mit einem auf derselben Welle sitzenden Elektromotor treibt es die Kornmühlen an, wobei durch Wasserkraft ca. 15% des Energiebedarfs der Mühle erzeugt wurde.

Mühlrad

 


Insgesamt verteilt sich die Technik der Mühle auf 4 Stockwerke in welche die Kraft mit langen Riemen übertragen wird. Rechts ist eines der Mahlwerke zu sehen.

Mahlwerk

Backstube

 


Die nach dem Demeter-Regeln produzierende Bäckerei backt im 3-Schicht-Betrieb. Die Holzöfen sind permanent in Betrieb, da es ca. eine Woche dauert bis ein kalter Ofen wieder seine Betriebstemperatur erreicht und eingesetzt werden kann. Eine konstante Ofentemperatur wird auch durch die Eiffelvulkansteine der Öfen ermöglicht, die die Hitze speichern und in idealer Weise wieder abgeben.
Hier noch einige Fotografien aus dem Buch "Musberg gestern und vorgestern" (siehe auch Seite Medien).

Zunächst ein Bild von 1914, eine abgestempelte Postkarte. Sie zeigt auch das 1894 neu erbaute Mühlenhaus welches 1904 erweitert wurde.

Historische Eselsmühle 1914

 

Als nächstes ein Bild von 1920 mit Familie Lorenz davor. Im Hintergrund das Hauptgebäude.

Historische Eselsmühle 1920

Aus dieser Zeit datiert auch eine Geschichte, die von Walter Lorenz überliefert ist. Er war der Sohn von Caroline Lorenz, geb. Stäbler, welche während dem Militärdienst ihres Mannes seit 1915 ohne diesen die Mühle betrieb. In dieser Zeit war das Essen knapp und die Mühlen aufgrund ihres relativen Wohlstandes Ziel von Einbrüchen. Als eines Nachts Geräusche in der Mühle vernommen wurde, nahm sich die unerschrockene Caroline Lorenz eine Schrotflinte aus dem Gewehrschrank (!) und schoss damit in der Mühle auf die Türe. Danach gab es keine weiteren Einbrüche in der Eselsmühle mehr.

Weiter geht's mit einem Bild der die Eselsmühle um 1938. Die Mühle kam 1937 in den Besitz der Familie Rudolf Gmelin, die seit 1954 Demeter-Erzeugnisse verarbeitet (siehe oben). Das im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Hauptgebäude (im Bild hinten Mitte) wurde nach 1945 wieder aufgebaut.

Historische Eselsmühle 1938

 

Gruß aus dem Siebenmühlental - An der Eselsmühle

Die links abgebildete Postkarte (©Bildkomposition: Hansjürgen Wollmann, Leinfelden) zeigt oben das Kellerhaus der Eselsmühle (Titel: An der Eselsmühle). Gebaut wurde es 1850 und ist damit gleichzeitig das älteste Haus der Eselsmühle. Auf den beiden alten Bildern oben kann das Kellerhaus gut am Fachwerk des Giebels wieder erkannt werden.

Eselsmühle - Aquarell von Elke Kühnel

Nebenstehend ein Aquarell der Eselsmühle von Elke Kühnel. Das Bild stammt aus dem Jahr 2009.

Aquarell von Christine Bauer-Bradley

Auf einer weiteren Postkarte ist ein Aquarell von Christine Bauer-Bradley zu sehen. Es zeigt das Haupthaus der Eselsmühle (rechts) und im Hintergrund erneut das oben gezeigte Nebengebäude. (Titel: Café "Eselsmühle").

eselsmuehle martin thumb

Gemälde der Eselsmühle von Egon Martin aus dem Buch 'Gemalte Vergangenheit'. Mehr dazu bei den Medien.


Die nächste Postkarte zeigt ein Luftbild der Eselsmühle (© S.P.Luftbild GmbH,5461 Dattenberg/Linz, Freigabe Bez.-Reg. Rheinh. Pfalz - Nr. 008851/9). Das Bild muss von Anfang der 90er-Jahre datieren, da noch 4-stellige Postleitzahlen angegeben sind.

Luftbild der Eselsmühle (tief)


Und noch ein Luftbild der Eselsmühle aus einer etwas höher fliegenden Maschine... Das Bild ist etwas neuer, zumindest gibt es schon 5-stellige Postleitzahlen (© Stuttgarter Luftbild Elsässer GmbH - Nr. 91206).

Luftbild der Eselsmühle (hoch)

Radierung von Klaus Brinkmann

Eine 2-seitige Karte mit einer Radierung von Klaus Brinkmann zeigt die historische Eselsmühle.


Am Eingang zum Mühlenstüble steht dieses Schild. Der Rabe ist echt! Scheint total zutraulich oder etwas bekloppt zu sein. Die Gäste gehen keinen halben Meter neben diesem Schild vorbei. Anscheinend lässt sich der Rabe von den Gästen füttern bzw. bedient sich selber an den Speisen.

Rabe an der Eselsmühle

Skizzenbuch von Helmut Nolda, Seite 46

Skizzen des Viadukts an der Mäulesmühle (Wanderparkplatz) und auf dem Weg von dort zur Eselsmühle (die Skizzen stammen aus dem Skizzenbuch von Helmut Nolda vom November 2008 - siehe auch bei den Medien).